Neuer Film über den Start der LISA Pathfinder Mission veröffentlicht

O2: Third Detection!
10:11:58.6 UTC, 4 January 2017

The (w)hole story of black holes in a series of 15 short interviews with famous scientists from all over the world...

Neues Video in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern des GATIS-Netzwerks

13. Juli 2017

Der Max-Planck-Direktor und Professor der Leibniz Universität Hannover wird für seine wegbereitende Forschung zum direkten Nachweis von Gravitationswellen ausgezeichnet

Prof. Karsten Danzmann, Direktor am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut; AEI) in Hannover und Direktor des Instituts für Gravitationsphysik der Leibniz Universität Hannover, erhält am 2. November 2017 in der Frankfurter Paulskirche den mit 50.000 € und einer Medaille in Gold dotierten Preis. Der Otto-Hahn-Preis wird gemeinsam von der Stadt Frankfurt am Main, der Gesellschaft Deutscher Chemiker und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft getragen.

06. Juli 2017

Dr. Maria Rodriguez, Leiterin einer Minerva-Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut/AEI), wurde zum Mitglied des Elisabeth-Schiemann-Kollegs ernannt. Diese Ehre wird in der Regel nur fünf neuen Mitgliedern jedes Jahr zuteil.

Das Elisabeth-Schiemann-Kolleg ist ein Mentoring-Programm der Max-Planck-Gesellschaft, das herausragende junge Wissenschaftlerinnen nach ihrer Postdoc-Phase auf ihrem Weg zu einer Lebenszeitprofessur oder Direktorinnenstelle an einer Forschungseinrichtung unterstützt. Die Mitglieder werden professionell von renommierten Max-Planck-Forschern gefördert, darunter elf Max-Planck-Direktoren und -Direktorinnen.

05. Juli 2017

Den Gravitationswellen-Detektor bei Sarstedt besuchen und Spitzenforschung aus erster Hand erfahren

Am Sonntag, den 30. Juli 2017, laden das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut; AEI) und das Institut für Gravitationsphysik der Leibniz Universität Hannover zum Besuch beim deutsch-britischen Gravitationswellen-Detektor GEO600 nahe Sarstedt. Zwischen 11 und 16 Uhr informieren Forschende auf dem Detektorgelände über das nun begonnene Zeitalter der Gravitationswellenastronomie und die entscheidenden Beiträge von GEO600 als Ideenschmiede der internationalen Forschung.

Was? Tag der Offenen Tür beim Gravitationswellen-Detektor GEO600 für alle Interessierten mit Führungen, Exponaten und Kurzvorträgen
Wann? Sonntag, 30. Juli 2017 von 11 bis 16 Uhr
Wo? Ruthe bei Sarstedt, Anreise wie unten beschrieben mit Auto und/oder Fahrrad

28. Juni 2017

Forscher am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut/AEI) in Potsdam haben entdeckt, dass versteckte Dimensionen – wie sie von der String-Theorie vorhergesagt werden – Gravitationswellen beeinflussen könnten. In einer kürzlich erschienenen Veröffentlichung untersuchen sie den Einfluss von zusätzlichen Dimensionen auf die Raumzeitwellen und berechnen, ob die Effekte experimentell nachweisbar sind.

27. Juni 2017

Forscher am AEI Hannover erhält Preis der Max-Planck-Gesellschaft für seine Dissertation

Dr. Colin Clark, Forscher am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut; AEI) in Hannover erhält eine der diesjährigen Otto-Hahn-Medaillen der Max-Planck-Gesellschaft. Der Preis für seine Dissertation über Entdeckungen von neuen Gammapulsaren mittels verbesserter Datenanalyse ist mit 7.500 € dotiert. Die Auszeichnung wurde 30 herausragenden jungen Max-Planck-Forschenden, darunter Clark, am 21. Juni bei der Jahreshauptversammlung 2017 der Max-Planck-Gesellschaft in Weimar verliehen.

22. Juni 2017

Entscheidung des Science Programme Committee der ESA stellt Weichen für den Start im Jahr 2034

In einer Sitzung am 20. Juni 2017 hat das Science Programme Committee der ESA den weltraumbasierten Gravitationswellen-Detektor „Laser Interferometer Space Antenna“ (LISA) als dritte große (L3) Mission im Cosmic-Vision-Plan der ESA ausgewählt. LISA wird aus drei Satelliten im Abstand von Millionen Kilometern bestehen. Diese vermessen ihre gegenseitigen Abstände hochpräzise mit Laserlicht, um im Weltraum Gravitationswellen nachzuweisen. Forschende am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik Hannover und am Institut für Gravitationsphysik der Leibniz Universität Hannover sind führende Mitglieder des internationalen LISA-Konsortiums. LISA wird irdische Gravitationswellen-Detektoren durch die Beobachtung der Raumzeitkräuselungen bei niedrigen Frequenzen ergänzen. Diese entstehen beispielsweise bei der Verschmelzung extrem massereicher Schwarzer Löcher und in Doppelsternsystemen. Nach der Auswahl am 20. Juni werden nun Design und Kostenberechnung der Mission abgeschlossen. Danach wird die Mission zur „Annahme“ durch die ESA vorgeschlagen, gefolgt von der Konstruktion der Satelliten. Der Start der Mission ist für 2034 geplant.

16. Juni 2017

Der Postdoktorand am AEI erhält Promotionspreis der Friedrich-Schiller-Universität (FSU) in Jena

Für seine an der FSU angefertigte Dissertation über die Gravitationswellensignale verschmelzender Neutronensterne wurde Dietrich bereits mit dem Dissertationspreis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) ausgezeichnet. Universitätspräsident Prof. Walter Rosenthal und Wolfgang Meyer, Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft der Freunde und Förderer der FSU, werden Dietrich den Preis am 30. Juni 2017 im Rahmen des Schillertages an der Jenaer Universität überreichen. Der Promotionspreis ist mit 750 Euro dotiert.

15. Juni 2017

Forscher vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Potsdam und dem Perimeter Institute in Kanada widerlegen Theorie vom „sanften Anfang“

Den Anfang des Universums zu verstehen, ist ein großes Ziel der Kosmologie. Messungen des Planck-Satelliten zeigen, dass das Weltall vor 13,8 Milliarden Jahren aus einer dichten, heißen Ursuppe bestand. Seither dehnt sich das Universum aus. Die gängige Urknalltheorie kann allerdings die eigentliche Entstehung des Alls nicht beschreiben, zu extrem sind die Bedingungen: nähert man sich dem Urknall, wird nach dem klassischen Modell das Universum immer dichter, bis ein Punkt erreicht wird, an dem Dichte und Schwerkraft unendlich groß werden.

31. Mai 2017

Max-Planck-Direktor und Professor der Leibniz Universität Hannover für die Entwicklung von Schlüsseltechnologien zum Gravitationswellennachweis ausgezeichnet

Prof. Karsten Danzmann, Direktor am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut; AEI) in Hannover und Direktor des Instituts für Gravitationsphysik der Leibniz Universität Hannover, erhält den mit 750.000 € dotierten Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft. Die Körber-Stiftung zeichnet damit jährlich herausragende in Europa tätige Wissenschaftler für deren zukunftsträchtige Forschungsarbeiten aus. Mit dem Körber-Preis 2017 würdigt die Stiftung Danzmanns zentrale Rolle bei der Entwicklung der Technologien, mit denen die Advanced-LIGO-Detektoren in den USA im September 2015 erstmals direkt Gravitationswellen nachweisen konnten. Damit wurde eine 100 Jahre alte Vorhersage Albert Einsteins bestätigt und ein neues Zeitalter der Astronomie eingeläutet.

01. Juni 2017



Ergebnisse bestätigen bislang unbekannte Population schwarzer Löcher

Das Laser Interferometer Gravitational-wave Observatory (LIGO) hat zum dritten Mal Gravitationswellen – Kräuselungen von Raum und Zeit – nachgewiesen und zeigt damit, dass nun ein neues astronomisches Beobachtungsfenster weit geöffnet ist. Wie bei den ersten beiden Nachweisen entstanden die beobachteten Wellen bei der Verschmelzung von zwei schwarzen Löchern zu einem größeren schwarzen Loch. Das Signal wurde zuerst am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut, AEI) in Hannover gesehen. Forschende am AEI in Potsdam und Hannover und an der Leibniz Universität Hannover haben wichtige Beiträge auf mehreren Schlüsselgebieten geleistet: hochpräzise Wellenformmodelle zur Entdeckung des Signals und um astrophysikalische Informationen daraus zu gewinnen, effiziente Datenanalyse-Methoden und ihre Implementierung auf leistungsfähigen Großrechnern sowie fortschrittliche Detektortechnologie. Der Nachweis ermöglicht es, die Anzahl verschmelzender schwarzer Löcher im Universum besser schätzen zu können. Darüber hinaus stimmt er vollkommen mit Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie überein.