Neuer Film über den Start der LISA Pathfinder Mission veröffentlicht

O2: Third Detection!
10:11:58.6 UTC, 4 January 2017

The (w)hole story of black holes in a series of 15 short interviews with famous scientists from all over the world...

Neues Video in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern des GATIS-Netzwerks

23. November 2017

Der Max-Planck-Direktor und Professor der Leibniz Universität Hannover erhält die höchste Auszeichnung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft für experimentelle Physik

Prof. Karsten Danzmann, Direktor am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut; AEI) in Hannover und Direktor des Instituts für Gravitationsphysik der Leibniz Universität Hannover wird mit der Stern-Gerlach-Medaille der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) ausgezeichnet. Er erhält am 7. März 2018 im Rahmen eines Festakts bei der 82. Jahrestagung der DPG in Erlangen die goldene Medaille und eine handgeschriebene Urkunde auf Pergament. Die Stern-Gerlach-Medaille ist die höchste Auszeichnung der DPG für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der experimentellen Physik. Danzmann erhält die Medaille für seine entscheidenden Beiträge zur Entwicklung von Gravitationswellen-Detektoren.

16. November 2017

Neue Entdeckung ist das bisher leichteste beobachtete System

Am 8. Juni 2017 um 04:01 Uhr MESZ haben die beiden LIGO-Detektoren ein fünftes Gravitationswellensignal (genannt GW170608) von der Verschmelzung zweier schwarzer Löcher beobachtet. Die kosmische Kollision ereignete sich rund eine Milliarde Lichtjahre von der Erde entfernt. Die beiden schwarzen Löcher hatten die 12- bzw. 7-fache Masse unserer Sonne. Damit ist dies das bislang leichteste von LIGO beobachtete Doppelsystem schwarzer Löcher.

27. Oktober 2017

Numerisch-relativistische Simulation, durchgeführt am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik, ziert neue Briefmarke der Deutschen Post

Der Nobelpreis für Physik wird dieses Jahr für die Beobachtung von Gravitationswellen verschmelzender schwarzer Löcher durch LIGO verliehen. Sehr bald kann nun jeder die Abbildung der preisgekrönten Entdeckung auch per Brief verschicken. Wie das Finanzministerium gestern mitteilte, werden ab dem 7. Dezember Briefmarken zu 70 Cent mit Einsteins Raumzeitwellen der Kollision zweier schwarzer Löcher ausgegeben. Mitglieder der Abteilung „Astrophysikalische und Kosmologische Relativitätstheorie“ von Prof.

24. Oktober 2017

Alternativen zur Allgemeinen Relativitätstheorie mit einer Kombination aus Gravitationswellenbeobachtungen und Pulsar-Timing untersuchen

Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie hat 100 Jahre lang alle experimentellen Test bestanden. Diese Tests belegen jedoch nicht, wie gut die Theorie auch sehr starke Gravitationsfelder, wie sie bei der Verschmelzung von Neutronensternen entstehen, beschreibt. Mit neuen, anspruchsvolleren Methoden können Physiker nun mit bisher unerreichter Empfindlichkeit nach Abweichungen von der Allgemeinen Relativitätstheorie suchen. Wissenschaftler an den Max-Planck-Instituten für Gravitationsphysik und Radioastronomie haben zwei der wichtigsten Werkzeuge zur Untersuchung starker Gravitationsfelder untersucht: Pulsar-Timing und Gravitationswellen-Beobachtungen. Sie zeigten, wie man mit der Kombination dieser beiden Methoden Alternativen zur Allgemeinen Relativitätstheorie überprüfen kann.

16. Oktober 2017

Entdeckung ist das erste kosmische Ereignis, das sowohl anhand von Gravitationswellen als auch von Licht beobachtet wird

Zum ersten Mal haben Astronom*innen die Gravitationswellen – Kräuselungen der Raumzeit – und das Licht von zwei verschmelzenden Neutronensterne beobachtet. Mit dem Ereignis vom 17. August 2017 um 14:41:04 MESZ beginnt die Multi-Messenger-Astronomie, die Beobachtungen mit Gravitationswellen und elektromagnetischer Strahlung kombiniert. Zusammen werden die sich ergänzenden Methoden unser Verständnis von extremen astrophysikalischen Ereignissen erheblich verbessern. Sie bieten eine nie zuvor dagewesene Gelegenheit, den Prozess des Verschmelzens von zwei Neutronensternen einschließlich des Ausgangs zu untersuchen. Forscher*innen vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut/AEI) in Potsdam und Hannover und von der Leibniz Universität Hannover spielten eine zentrale Rolle bei der Entdeckung.

11. Oktober 2017

Internationaler Workshop von LIGO- und Virgo-Expert*innen in Berlin

Die unabhängige Max-Planck-Forschungsgruppe „Beobachtung und Simulation von kollidierenden Binärsystemen“ am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut; AEI) in Hannover organisiert den ersten internationalen Workshop des Teams zur Gravitationswellenvorhersage und -simulation. Ziel ist die gemeinsame Vorbereitung und Koordination für den dritten Beobachtungslauf der Advanced-LIGO- und Advanced-Virgo-Instrumente und darüber hinaus.

03. Oktober 2017

Glückwünsche vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Hannover und Potsdam und der Leibniz Universität Hannover

Das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut/AEI) in Hannover und Potsdam und die Leibniz Universität Hannover gratulieren Rainer Weiss, Barry C. Barish und Kip S. Thorne zum Nobelpreis für Physik 2017: „Wir gratulieren unseren Kollegen von Herzen und freuen uns sehr über diese Auszeichnung für drei Pioniere der Gravitationswellenforschung. Sie haben ihr Ziel nie aus den Augen verloren und Generationen junger Wissenschaftler inspiriert,“ so Prof. Bruce Allen, Prof. Alessandra Buonanno und Prof. Karsten Danzmann, Direktor*innen am AEI und Bernard F. Schutz, emeritierter Gründungsdirektor des AEI. „Wir sind stolz, Teil der internationalen Kollaboration zu sein, die vor rund zwei Jahren die erste Gravitationswelle entdeckt hat, als diese die Erde durchlief. Das war ein Wendepunkt für die astronomische und astrophysikalische Forschung. Wir haben damit ein neues Werkzeug zur Beobachtung des Universums“.

27. September 2017

Erneut schwarze Löcher beobachtet: Diesmal haben drei Detektoren die Gravitationswelle aufgefangen

Vom 1. bis zum 25. August nahm der Advanced-Virgo-Gravitationswellendetektor in Italien gemeinsam mit den beiden US-amerikanischen Advanced-LIGO-Observatorien und dem kleineren deutsch-britischen GEO600-Instrument Daten auf. Am 14.8.2017 beobachtete das LIGO-Virgo-Netzwerk eine Gravitationswelle von einem Paar verschmelzender schwarzer Löcher. Die dreifache gemeinsame Messung verbesserte signifikant die Genauigkeit, mit der sich Himmelsposition und Entfernung der schwarzen Löcher bestimmen ließen. Forschende vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut/AEI) in Potsdam und Hannover und der Leibniz Universität Hannover haben erneut wichtige Beiträge zu der Entdeckung geleistet.

30. August 2017

Issue 11 of the LIGO Magazine is now available and can be downloaded from http://www.ligo.org/magazine/.

This edition

  • celebrates the 50th anniversary of the discovery of pulsars, with an interview of Jocelyn Bell Burnell and a feature on the Continuous Waves research within the LIGO Scientific Collaboration. Furthermore
  • sheds light on what it’s like being an operator at LIGO-Hanford.
  • highlights a perspective from CERN on building international collaborative experiments.
  • tells the story of the first joint gravitational-wave interferometer observing run - in 1989 - by the Glasgow and Garching groups.

Follow LISA Pathfinder's story from the assembly of its heart, the optical bench through testing to the assembly of the spacecraft and getting it ready for launch. Meet some of the key people who are involved and learn how the mission operates.