Neuer Film über den Start der LISA Pathfinder Mission veröffentlicht

O2: Third Detection!
10:11:58.6 UTC, 4 January 2017

The (w)hole story of black holes in a series of 15 short interviews with famous scientists from all over the world...

Neues Video in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern des GATIS-Netzwerks

5. Februar 2018

Neue Ergebnisse von LISA Pathfinder übertreffen die Anforderungen für das zukünftige Gravitationswellen-Observatorium LISA bei weitem

Die endgültigen Ergebnisse des ESA-Satelliten LISA Pathfinder (LPF) wurden heute veröffentlicht. Das LPF-Team – darunter Forschende des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik in Hannover und der Leibniz Universität Hannover – verbesserte die ersten Ergebnisse von Mitte 2016 signifikant; zum Einsatz kamen neue Daten, die vor dem Ende der Mission gewonnen wurden. LPF hat nun die Anforderungen an Schlüsseltechnologien von LISA, dem zukünftigen Gravitationswellen-Observatorium im All, um mehr als einen Faktor zwei im gesamten Beobachtungsband übertroffen. LISA soll im Jahr 2034 als ESA-Mission ins All starten und wird mit der Messung niederfrequenter Gravitationswellen von verschmelzenden extrem massereichen schwarzen Löchern aus dem gesamten Universum und zehntausenden Doppelsternen in unserer Galaxie „lauschen“.

25. Januar 2018

Eine am Albert-Einstein-Institut entwickelte Quetschlichtquelle soll Virgo zukünftig noch empfindlicher ins All lauschen lassen

Ein Forschungsteam des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut; AEI) Hannover und des Instituts für Gravitationsphysik der Leibniz Universität Hannover hat für den Gravitationswellen-Detektor Virgo nahe Pisa fortschrittliche Spitzentechnologie – eine sogenannte Quetschlichtquelle – entwickelt. Nun lieferten Hannoveraner Forschende den Aufbau dorthin, nahmen ihn in Betrieb und übergaben ihn an die Virgo-Kolleg*innen. Damit soll Virgo ab Herbst 2018 gemeinsam mit dem weltweiten Netzwerk der Gravitationswellen-Detektoren empfindlicher nach Einsteins Gravitationswellen lauschen als jemals zuvor.

22. Januar 2018

Bevor eine ESA-Mission zum Start rollen kann, muss sie eine Reihe von Prüfverfahren durchlaufen, die ihren Entwicklungsstand sicherstellen.  Das zukünftige weltraumgestützte Gravitationswellen-Observatorium, die Laser Interferometer Space Antenna (LISA), hat nun sein Mission Definition Review (MDR) mit Bravour bestanden.

16. Januar 2018

AEI-Forscherin in der Gruppe der Professorinnen und Professoren ausgezeichnet

Prof. Michèle Heurs, Professorin am Institut für Gravitationsphysik der Leibniz Universität Hannover und dem Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut; AEI), erhält im Jahr 2017 den Preis für exzellente Lehre der Leibniz Universität Hannover in der Gruppe der Professorinnen und Professoren. Der mit 5000 Euro dotierte Preis wurde am 12. Januar 2018 im Rahmen des Neujahrsempfangs des Präsidenten und der Dekane im Lichthof des Hauptgebäudes überreicht.

01. Januar 2018

Der Experte für numerische Astrophysik wird die Kompetenz des Instituts in den Bereichen numerische Relativitätstheorie, Astrophysik und fundamentale Gravitationstheorie stärken und erweitern. Shibata gründet eine neue Abteilung zur numerischen und relativistischen Astrophysik.

Die Entdeckung von Gravitationswellen, abgestrahlt bei der Verschmelzung von binären schwarzen Löchern und Neutronensternen, markierte einen Durchbruch in der Astronomie und Astrophysik und hat ein neues Fenster in unser Universum geöffnet. Masaru Shibata vom Yukawa Institut für Theoretische Physik an der Universität Kyoto ist ein weltweit anerkannter Experte für numerisch-relativistische Simulationen von astrophysikalischen Ereignissen, die Gravitationswellen erzeugen.

12. Dezember 2017

Erdbeobachtungssatelliten-Tandem GRACE Follow-On mit Gravitationswellen-Technologie an Bord ist unterwegs zum Raketenstart im Frühjahr 2018

Am 12. Dezember 2017 hat das Satelliten-Duo GRACE Follow-On (GRACE FO) seinen ersten Schritt zur Reise in die Erdumlaufbahn gemacht. Es flog heute per Luftfracht in die USA, wo es im Frühjahr 2018 von der Luftwaffenbasis Vandenberg in Kalifornien ins All starten wird. GRACE FO wird das Schwerefeld der Erde vermessen, um so mit anderen Methoden nicht nachweisbare Bewegungen von Wasser, Eis und Landmassen – Indikatoren des Klimawandels – zu überwachen. Mit an Bord ist ein am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut; AEI) entwickelter Technologiedemonstrator, der die Messung noch genauer machen soll. Zum Einsatz kommt dabei eine für das zukünftige Weltraum-Gravitationswellen-Observatorium LISA entwickelte und in LISA Pathfinder getestete Technologie.

23. November 2017

Der Max-Planck-Direktor und Professor der Leibniz Universität Hannover erhält die höchste Auszeichnung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft für experimentelle Physik

Prof. Karsten Danzmann, Direktor am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut; AEI) in Hannover und Direktor des Instituts für Gravitationsphysik der Leibniz Universität Hannover wird mit der Stern-Gerlach-Medaille der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) ausgezeichnet. Er erhält am 7. März 2018 im Rahmen eines Festakts bei der 82. Jahrestagung der DPG in Erlangen die goldene Medaille und eine handgeschriebene Urkunde auf Pergament. Die Stern-Gerlach-Medaille ist die höchste Auszeichnung der DPG für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der experimentellen Physik. Danzmann erhält die Medaille für seine entscheidenden Beiträge zur Entwicklung von Gravitationswellen-Detektoren.

16. November 2017

Neue Entdeckung ist das bisher leichteste beobachtete System

Am 8. Juni 2017 um 04:01 Uhr MESZ haben die beiden LIGO-Detektoren ein fünftes Gravitationswellensignal (genannt GW170608) von der Verschmelzung zweier schwarzer Löcher beobachtet. Die kosmische Kollision ereignete sich rund eine Milliarde Lichtjahre von der Erde entfernt. Die beiden schwarzen Löcher hatten die 12- bzw. 7-fache Masse unserer Sonne. Damit ist dies das bislang leichteste von LIGO beobachtete Doppelsystem schwarzer Löcher.

27. Oktober 2017

Numerisch-relativistische Simulation, durchgeführt am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik, ziert neue Briefmarke der Deutschen Post

Der Nobelpreis für Physik wird dieses Jahr für die Beobachtung von Gravitationswellen verschmelzender schwarzer Löcher durch LIGO verliehen. Sehr bald kann nun jeder die Abbildung der preisgekrönten Entdeckung auch per Brief verschicken. Wie das Finanzministerium gestern mitteilte, werden ab dem 7. Dezember Briefmarken zu 70 Cent mit Einsteins Raumzeitwellen der Kollision zweier schwarzer Löcher ausgegeben. Mitglieder der Abteilung „Astrophysikalische und Kosmologische Relativitätstheorie“ von Prof.

24. Oktober 2017

Alternativen zur Allgemeinen Relativitätstheorie mit einer Kombination aus Gravitationswellenbeobachtungen und Pulsar-Timing untersuchen

Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie hat 100 Jahre lang alle experimentellen Test bestanden. Diese Tests belegen jedoch nicht, wie gut die Theorie auch sehr starke Gravitationsfelder, wie sie bei der Verschmelzung von Neutronensternen entstehen, beschreibt. Mit neuen, anspruchsvolleren Methoden können Physiker nun mit bisher unerreichter Empfindlichkeit nach Abweichungen von der Allgemeinen Relativitätstheorie suchen. Wissenschaftler an den Max-Planck-Instituten für Gravitationsphysik und Radioastronomie haben zwei der wichtigsten Werkzeuge zur Untersuchung starker Gravitationsfelder untersucht: Pulsar-Timing und Gravitationswellen-Beobachtungen. Sie zeigten, wie man mit der Kombination dieser beiden Methoden Alternativen zur Allgemeinen Relativitätstheorie überprüfen kann.