Einstein Conference 2015:
A Century of General Relativity

The (w)hole story of black holes in a series of 15 short interviews with famous scientists from all over the world...

Neue eLISA/LISA Pathfinder website ist online: elisascience.org

06. Juli 2016

Forschende aus aller Welt haben in Hannover den aktuellen Stand der Wissenschaft und die weitere Entwicklung erörtert.

Mit der ersten direkten Messung von Gravitationswellen begann vor einigen Monaten die Ära der Gravitationswellenastronomie. Auf Einladung des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut/AEI) in Hannover diskutierten jetzt rund 150 Forschende aus aller Welt die neuesten Entwicklungen und die nächsten Schritte der Gravitationswellenforschung.

„Die Entdeckung hat WissenschaftlerInnen aus unterschiedlichen Fachrichtungen elektrisiert, denn mit der Gravitationswellenastronomie werden wir das Universum so umfassend wie nie zuvor erkunden können,“ fasst Dr. Badri Krishnan, Leiter des lokalen Konferenzorganisationskomitees und Wissenschaftler am AEI, die Stimmung während der Konferenz zusammen.

15. Juni 2016

Wichtige Beiträge von Max-Planck- und Leibniz-Universität-Hannover-Forschenden zu Entdeckung des zweiten Gravitationswellenereignisses in LIGO-Daten

Am 26. Dezember 2015 haben die LIGO-Detektoren eine zweite Gravitationswelle gemessen. Das beobachtete Signal stammt von einem Paar verschmelzender schwarzer Löcher, die mit rund 14 und 8 Sonnenmassen kleiner als die am 14. September 2015 entdeckten sind. Forschende des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik in Potsdam und Hannover und der Leibniz Universität Hannover haben erneut entscheidend zur Entdeckung beigetragen: mit der Entwicklung hochgenauer Wellenmodelle, mit Suchmethodenen für schwache Signale, bei der Beurteilung der statistischen Signifikanz, beim Ermitteln der astrophysikalischen Eigenschaften und mit fortschrittlicher Detektortechnologie. Diese zweite Entdeckung beweist, dass ein neues Zeitalter der Gravitationswellen-Astronomie begonnen hat.

07. Juni 2016

Der perfekte freie Fall im All mit zentralen Beiträgen aus Hannover
ESAs Satelliten-Mission LISA Pathfinder hat erfolgreich Technologien für ein Gravitationswellen-Observatorium im Weltall demonstriert.

Nach einem Bilderbuchstart, einer Reise von rund 1,5 Millionen Kilometern von der Erde in Richtung Sonne und einem erfolgreichen Freilassen der Testmassen begann die wissenschaftliche Mission von LISA Pathfinder als Weltraumlaboratorium am 1. März. Nun präsentieren Wissenschaftler die Ergebnisse der ersten zwei Monate des Missionsbetriebs.

25. Mai 2016

Vorstellung erster Ergebnisse am 7. Juni 2016 in Hannover

MedienvertreterInnen sind herzlich zu einer Pressekonferenz über die ersten Ergebnisse der LISA-Pathfinder-Mission in Hannover eingeladen. LISA Pathfinder ist eine Satellitenmission der ESA, die Schlüsselelemente eines Gravitationswellen-Observatoriums im Weltraum testet.

Die Pressekonferenz beginnt am 7. Juni 2016 um 11:30 Uhr im

Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut, AEI)
Institut für Gravitationsphysik der Leibniz Universität Hannover
Callinstr. 38, 30167 Hannover
(Raum 103)

19. Mai 2016

23. – 26. Mai 2016: Forschende aus aller Welt erörtern in Hannover den aktuellen Stand der Wissenschaft und die weitere Entwicklung

Mit der ersten direkten Messung von Gravitationswellen begann vor einigen Monaten die Ära der Gravitationswellenastronomie. Die Entdeckung sorgte weltweit für Begeisterung. Sogar US-Präsident Obama gratulierte der Wissenschaftsgemeinschaft per Twitter.

Nun versammeln sich Forschende aus aller Welt in Hannover, um die neuesten Entwicklungen und die nächsten Schritte der Gravitationswellenforschung zu diskutieren. Es wird unter anderem um diese Fragen gehen:

10. Mai 2016

Prof. Dr. Hermann Nicolai erhält Ehrendoktorwürde der Chalmers University of Technology

Der Fakultätssenat der Chalmers University of Technology in Göteborg verleiht Prof. Dr. Hermann Nicolai, Direktor am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut/AEI), die Ehrendoktorwürde. Die Zeremonie zur feierlichen Übergabe des Titels Doktor für Technologie honoris causa findet am 14. Mai 2016 in Göteborg, Schweden, statt.

09. Mai 2016

Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Potsdam entwickeln ein genaues Modell für den Nachweis und die Interpretation von Gravitationswellen, die von Neutronensternen in Doppelsternsystemen abgestrahlt werden. Es beschreibt die Deformation der Neutronensterne kurz vor der Kollision erstmals realistisch. Die Verformung hängt mit der exotischen Physik im Innern der Neutronensterne zusammen und beeinflusst direkt die entstehende Gravitationswelle. Deshalb können nun genauere wissenschaftliche Informationen aus den Signalen gewonnen werden. Dies wird verlässlichere Messungen ermöglichen und zu einem besseren Verständnis der Eigenschaften dieser dichtesten Objekte unseres Universums führen.

25. April 2016

Deutschland und die Niederlande kooperieren in der Gravitationswellenforschung

In Anwesenheit des niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte haben Prof. Dr. Karsten Danzmann, Direktor am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Hannover und Direktor des Instituts für Gravitationsphysik der Leibniz Universität Hannover und Prof. Dr. Stan Bentvelsen, Direktor des National Institut für Subatomare Physik (Nationaal instituut voor subatomaire fysica/Nikhef), Amsterdam, einen Vertrag zur Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Gravitationswellenastronomie unterzeichnet.

08. März 2016

Absolut ruhiges Satellitenlabor soll Schlüsseltechnologien für die Gravitationswellen-Messung im Weltraum überprüfen

Nach erfolgreichem Abschuss einer langen Reihe von Tests des Satelliten und der Nutzlast hat die ESA-Mission LISA Pathfinder ihre wissenschaftliche Missionsphase begonnen. Während der nächsten sechs Monate werden die Missionswissenschaftler hunderte Experimente durchführen, um den Weg für zukünftige Weltraumobservatorien wie eLISA zu ebnen. Forschende des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) und des Instituts für Gravitationsphysik der Leibniz Universität Hannover sind wichtige Missionspartner.

LISA Pathfinder ist eine Satellitenmission zur Technologiedemonstration und befindet sich rund 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt in Richtung der Sonne. Dort haben Missionswissenschaftler nun ein Weltraumlaboratorium aufgebaut, um den perfekten freien Fall zweier würfelförmiger Testmassen zu untersuchen. Das Team wird damit notwendige Technologien für zukünftige Gravitationswellen-Observatorien im Weltraum testen.

16. Februar 2016

Entscheidender Meilenstein auf dem Weg zum wissenschaftlichen Missionsbetrieb im März

LISA Pathfinder ist eine Testmission, die Schlüsseltechnologien für die Messung von Gravitationswellen im Weltraum – wie den perfekten freien Fall zweier Testmassen– erproben soll. Nun wurde ein Meilenstein auf dem Weg zum wissenschaftlichen Missionsbetrieb erreicht, der am 1. März beginnen soll. Erstmals wurden die beiden Testmassen von LISA Pathfinder – zwei identische 46 mm große Würfel aus einer Gold-Platin-Legierung – von ihren Haltemechanismen freigegeben und schweben nun frei innerhalb des Satelliten. Ein unter Federführung und mit maßgeblicher Beteiligung von Hannoveraner Forschern entwickeltes Lasersystem vermisst den Abstand zwischen den Massen mit höchster Präzision.